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rauschbrille

Rauschbrillen simulieren eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol und / oder andere psychotrope (das Gehirn beeinflussende) Substanzen.

Seit 2003 sind die Rauschbrillen fester Bestandteil vieler interaktiver Aktionen mit Jugendlichen, Schülern und Erwachsenen im Rahmen von Alkoholprävention.Die Methode eignet sich besonders, um mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Rausch und Drogenkonsum ins Gespräch zu kommen.

Themen wir „Feiern mit Alkohol und Drogen“ oder die „Heimfahrt von der Party“ können realitätsnah bearbeitet werden. Auf anschauliche Weise werden Risiken und Gefahren verdeutlicht und die Übungen mit der Rauschbrille hinterlassen bei den Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck. Eingeschränkte Rundumsicht, Doppeltsehen, Fehleinschätzungen für Nähe und Entfernungen, Verwirrung, verzögerte Reaktionszeit und das Gefühl von Verunsicherung werden durch die Rauschbrillen erlebbar.

Bei der Arbeit mit den Rauschbrillen ist es wichtig, viele Möglichkeiten der Beeinträchtigung zu thematisieren. So gibt es schon bei sehr geringer Alkoholkonzentration im Blut häufig erhebliche Einschränkungen der  Wachsamkeit des Reaktionsvermögens.   

Andere, für Alkohol und Drogenwirkung typische Erscheinungen, sind eine schlechter werdende Muskelkoordination und Entscheidungsschwäche in Krisensituationen. Auch diese Effekte lassen sich durch Übungen mit den Rauschbrillen darstellen.

Die Nachtversion Brillen ergänzen zu den vorgenannten Beeinträchtigungen noch den optischen Eindruck von Dämmerung und schlechten Sichtbedingungen.

sechs Rauschbrillen – viele Möglichkeiten