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Information zu Alkohol

In den letzten Jahren hat der frühe und riskante Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen stark zugenommen.

Infos zu Alkohol

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Ihre Ansprechpartner

norbert

Norbert Beuchel-Wagner
Projektleiter
Diplom–Sozialpädagoge
M.Sc. Suchttherapeut (VDR)
Telefon 02233 / 99 444 – 0
mobil 0171 48 32 825

sandra

Sandra Bülow
Diplom–Sozialarbeiterin
mobil 0171 48 32 825

TIPPS FÜR ELTERN

Zeigen Sie Interesse
Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist ein Gruppenphänomen. Interessieren Sie sich für die Freizeit Ihrer Kinder. Es ist gut zu wissen, wer die Freunde Ihrer Kinder sind, wo sie sich aufhalten und womit sie sich beschäftigen.

Treffen Sie Verabredungen
Die Freundesgruppe kann auch ein Schutz für Ihr Kind sein. Wenn Sie der Clique Ihrer
Kinder nicht vertrauen, sollten Sie die Eltern der Freunde/Freundinnen kontaktieren und Regeln sowie Verabredungen treffen. Knüpfen Sie ein Elternnetzwerk.

Setzen Sie klare Grenzen
Ihr Kind braucht klare Grenzen, damit es lernen kann, mit Alkohol verantwortungsvoll umzugehen. Finden Sie für Ihre Familie passende, verbindliche Regeln.

Seien Sie konsequent und loben Sie
Besprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Kind, welche Folgen eine Regelverletzung hat. Wichtig ist, dass Sie konsequent bleiben und angedrohte Sanktionen auch durchsetzen. Lob beim Einhalten der Regeln ermutigt Ihr Kind.

Hören Sie zu
Versuchen Sie den „richtigen Ton“ zu treffen. Interessieren Sie sich für die Meinung Ihres Kindes und für die Rituale der Gleichaltrigengruppe. Hören Sie zu, damit Sie wirklich erfahren, was Ihr Kind denkt.

Geben Sie sachliche Informationen
Erklären Sie Ihrem Kind, dass es Situationen gibt, in denen der Konsum alkoholhaltiger Getränke unabhängig vom Alter lebens-gefährlich ist, z.B. im Straßenverkehr (auch als Beifahrer, mit Mofa oder Fahrrad). Klären Sie darüber auf, dass es beim schnellen Konsum einer großen Menge Alkohol zu einer Alkoholvergiftung mit Unterkühlung, Erbrechen und Erstickungsgefahr kommen kann.

Klären Sie auf
In einer Studie mit jungen Mädchen hatten knapp 50% der Gruppe, die über sexuelle Übergriffe berichtete, zuvor Alkohol konsumiert.
Informieren Sie Ihre Kinder über diese Gefahren und die Folgen ungeschützten Geschlechtsverkehrs.

Reden Sie
Untersuchungen belegen, dass Jugendliche in betrunkenem Zustand zu aggressivem Verhalten neigen können. Ca. 1/3 jugendlicher Straftäter war bei der Tat alkoholisiert. Weisen Sie darauf hin, dass auch die eigene Gewaltbereitschaft unter Alkoholeinfluss stark zunehmen kann.

Und zum Schluss
Holen Sie sich Rat, wenn Sie nicht weiter wissen!
Telefon 0171 48 32 825
HaLT Cologne, Drogenhilfe Köln